25 wunderschöne Japandi-Dekorationsideen für ruhige Meditationsgärten mit Sandmustern

Dein Garten oder Balkon ist mehr als nur ein Außenbereich – er ist ein Versprechen. Das Versprechen von Ruhe nach einem langen Tag, von einem Ort, an dem du durchatmen und deine Gedanken sammeln kannst. Mit der Philosophie des Japandi-Designs kannst du dieses Versprechen einlösen und einen Raum schaffen, der nicht nur schön aussieht, sondern sich auch tief beruhigend anfühlt.

Vergiss überladene Dekoration und komplizierte Bepflanzung. Es geht um Reduktion, um die bewusste Wahl weniger, aber bedeutungsvoller Elemente. Ein Feld aus geharktem Sand, ein einzelner Stein, das leise Spiel von Licht und Schatten – das sind die Werkzeuge, mit denen du deine persönliche Oase der Stille gestaltest.

Diese Ideen sind keine starren Regeln, sondern eine Einladung, die Prinzipien der Japandi-Gartengestaltung für dich zu entdecken. Sie zeigen dir, wie du mit einfachen Mitteln eine kraftvolle Atmosphäre schaffst. Lass dich inspirieren, deinen eigenen Meditationsgarten zu kreieren – einen Ort, der deine Seele nährt und dir jeden Tag aufs Neue Frieden schenkt.

1. Die Kunst der Leere: Minimalismus für maximale Ruhe

Minimalistischer Sandgarten mit Holzbank, Steinen und Bambuszaun.
Schaffe eine Oase der Stille, in der jedes Element bewusst gewählt ist und zur inneren Einkehr einlädt.

Beginne mit einer klar definierten Fläche für deinen Sandgarten, sei es im Hof oder auf einer Terrasse.

Verwende feinen, hellen Quarzsand, um eine leuchtende Oberfläche zu schaffen, die das Tageslicht reflektiert und den Raum optisch weitet.

Platziere nur wenige, sorgfältig ausgewählte Elemente – der Leerraum ist genauso wichtig wie die Objekte selbst.

Drei unterschiedlich große, glatte Flusssteine können Inseln oder Berge symbolisieren und schaffen einen natürlichen, unaufdringlichen Fokuspunkt.

Eine schlichte Holzbank ohne Rückenlehne lädt zur Kontemplation ein, ohne die visuelle Harmonie zu stören.

Ein Sichtschutz aus Bambus bildet einen texturierten, organischen Hintergrund, der den Bereich abschirmt und eine private Atmosphäre schafft.

2. Zen für den Balkon: Dein Miniatur-Meditationsgarten

Mini-Zen-Garten in einer Holzkiste auf einem Holzbalkon.
Verwandle deinen Balkon mit einfachen Mitteln in einen persönlichen Rückzugsort für tägliche Achtsamkeit.

Auch auf dem kleinsten Balkon kannst du eine Oase der Ruhe schaffen, indem du im Kleinen denkst.

Nutze einen einfachen, aber hochwertigen Holzkasten als Rahmen für deinen Mini-Sandgarten – die Begrenzung schafft Fokus.

Fülle den Kasten mit hellem Sand und setze einen einzigen, kontrastierenden dunklen Stein als Zentrum deiner Meditation; er symbolisiert Stabilität und Erdung.

Kombiniere dazu eine Pflanze mit feinem Laub, wie einen japanischen Fächerahorn, in einem schlichten, runden Keramiktopf.

Ein flaches Sitzkissen aus Naturfasern wie Seegras oder Rattan auf dem Boden vervollständigt die Szene und lädt zum Verweilen ein.

3. Abendlicht und Sandwellen: Magie durch indirekte Beleuchtung

Beleuchteter Dachterrassen-Sandgarten mit Steinlaterne bei Dämmerung.
Inszeniere deinen Garten mit warmem Licht und verwandle ihn abends in einen Ort der Kontemplation und Schönheit.

Inszeniere deinen Sandgarten für die Abendstunden mit gezielter, warmer Beleuchtung.

Verlege LED-Lichtbänder unsichtbar unter den Kanten von Sitzbänken oder Mauereinfassungen, um dem Sand eine sanfte, fast schwebende Aura zu verleihen.

Das von unten kommende Licht streicht über die geharkten Muster und hebt ihre Textur und Tiefe auf dramatische Weise hervor.

Eine einzelne, klassische Steinlaterne (Tōrō) dient nicht nur als Lichtquelle, sondern auch als spiritueller und visueller Ankerpunkt in der Dämmerung.

Diese Kombination aus organischen Sandwellen und modernem Lichtdesign schafft eine unvergleichlich magische Atmosphäre.

4. Das Flüstern des Wassers: Akustische Ruhe integrieren

Japandi-Garten mit Bambus-Wasserspiel und moosbewachsenen Steinen.
Erweitere die Sinneserfahrung deines Gartens um den Klang des Wassers für eine tiefere meditative Wirkung.

Erweitere die meditative Erfahrung deines Gartens um die Dimension des Klangs.

Ein kleines Bambus-Wasserspiel (Shishi-Odoshi) erzeugt ein leises, rhythmisches Geräusch, das den Geist beruhigt und störende Umgebungsgeräusche maskiert.

Platziere es neben einem einfachen Steintrog oder einer flachen Schale, um das Wasser aufzufangen.

Gruppiere um das Wasserelement herum einige moosbewachsene Steine; das satte, lebendige Grün bildet einen wunderschönen Kontrast zum hellen Sand.

So schaffst du einen multisensorischen Wellness-Garten, der alle Sinne anspricht.

5. Der gerahmte Ausblick: Den Garten als Kunstwerk inszenieren

Traditioneller japanischer Hofgarten mit Kiefer und geometrischem Sandmuster.
Nutze die Architektur deines Hauses, um den Garten wie ein Kunstwerk zu rahmen und täglich neu zu entdecken.

Gestalte deinen Garten so, dass er von einem bestimmten Punkt im Haus – wie dem Wohnzimmerfenster oder einer Leseecke – wie ein lebendiges Bild wirkt.

Nutze eine große Glastür oder ein Fenster als natürlichen Rahmen für deine Komposition.

Ein einzelner, skulptural gewachsener Baum, wie eine formschöne Kiefer, wird zum unbestrittenen Hauptdarsteller.

Spiele mit Mustern im Sand: Statt klassischer Wellen kannst du ein geometrisches Schachbrettmuster harken, das dem Garten eine moderne, grafische Note verleiht.

Die klaren Linien des Musters kontrastieren wunderbar mit der organischen Form des Baumes.

6. Dunkle Eleganz: Dramaturgie mit schwarzem Sand und Licht

Moderner Zen-Garten mit schwarzem Sand und beleuchteten Felsen.
Kreiere eine mystische, tiefgründige Atmosphäre, die durch den Kontrast von Dunkelheit und gezieltem Licht lebt.

Wage einen unkonventionellen, aber extrem stilvollen Look mit schwarzem Lavasand oder feinem Basaltsplitt.

Die dunkle Fläche absorbiert das Licht und schafft eine Atmosphäre von tiefgründiger, fast mystischer Stille.

Anstelle einer flächigen Beleuchtung setzt du auf gezielte Bodenspots, die von unten auf große, texturierte Felsen gerichtet sind.

Dieses Lichtspiel modelliert die Steine wie Skulpturen und erzeugt dramatische Schatten.

Eine sehr niedrige Bank aus dunklem, fast verkohltem Holz (Yakisugi-Technik) vervollständigt das kraftvolle, minimalistische Ensemble.

7. Moos und gerade Linien: Kontraste für visuelle Spannung

Japandi-Garten mit Moos, Trittsteinen und rechteckigem Sandfeld.
Spiele mit dem Kontrast von weichem Moos und klaren Linien, um eine harmonische Spannung zu erzeugen.

Spiele mit dem spannenden Kontrast von weichen, organischen Flächen und strengen, geometrischen Formen.

Eine samtige Mooslandschaft bildet die perfekte, lebendige Basis und strahlt eine unvergleichliche, natürliche Ruhe aus.

Integriere darin eine klar abgegrenzte, rechteckige Sandfläche, eingefasst mit flachen Steinkanten.

Harke in diesem Feld präzise, gerade Linien, die an moderne Architektur erinnern und einen bewussten Bruch zur umgebenden Natur darstellen.

Ein Pfad aus unregelmäßigen Trittsteinen schafft einen fließenden Übergang zwischen den beiden Zonen.

8. Der schmale Pfad zur Ruhe: Seitengärten neu gedacht

Schmaler Japandi-Gartenweg mit Sand, Kies und Bambus.
Verwandle einen ungenutzten Durchgang in einen bewussten, ästhetischen Pfad, der zur Ruhe einlädt.

Verwandle selbst schmale, oft vernachlässigte Bereiche deines Grundstücks in einen meditativen Weg.

Kombiniere große, glatte Betonplatten mit dunklen, runden Flusskieseln, um einen spannenden Material- und Texturmix zu erzeugen.

Lege parallel zum Weg einen schmalen Streifen mit hellem Sand an, den du mit sanften, fließenden Wellenmustern versiehst.

Eine Reihe hochwachsender, schlanker Bambuspflanzen entlang der Grenze bietet nicht nur Sichtschutz, sondern auch ein beruhigendes Rauschen im Wind.

So wird aus einem einfachen Durchgang ein bewusst gestalteter Pfad der Achtsamkeit.

9. Der Meditationskreis: Ein runder Fokuspunkt für Gemeinschaft

Runder Sandgarten im Zentrum einer Schieferterrasse mit Sitzkissen.
Schaffe einen zentralen Ort der Begegnung und Meditation, der Harmonie und Ausgeglichenheit symbolisiert.

Brich mit der traditionell eckigen Form und gestalte deinen Sandgarten als perfekten Kreis – ein Symbol für Einheit und Unendlichkeit.

Fasse den Kreis mit dunklem Schiefer oder Basalt ein, um einen starken visuellen Kontrast zum hellen Sand zu schaffen.

Platziere in der Mitte eine einzelne, perfekt geformte Kugel aus dunklem Granit als symbolisches Zentrum.

Um den Kreis herum legst du vier schlichte, cremefarbene Sitzkissen aus, die zu gemeinsamen Momenten der Stille oder zu ruhigen Gesprächen einladen.

Die konzentrischen Kreise im Sand strahlen von der Mitte nach außen und verstärken das Gefühl von Harmonie.

10. Das Sand-Wohnzimmer: Fließende Grenzen zwischen Innen und Außen

Überdachte Terrasse mit Sandboden, Daybed und weißen Stoffbahnen.
Gestalte einen geschützten Außenbereich, der sich wie ein entspanntes Wohnzimmer am Strand anfühlt.

Erweitere deinen Wohnraum nach draußen, indem du eine überdachte Terrasse komplett mit Sand auslegst – das Gefühl von Sand unter den Füßen sorgt sofort für Entspannung.

Eine Pergola aus hellem, warmem Holz gibt dem Raum Struktur und Geborgenheit.

Verwende leichte, weiße Stoffbahnen als Sonnenschutz und Vorhänge; sie bewegen sich sanft im Wind und schaffen eine luftige, fast traumhafte Atmosphäre.

Ein niedriges Daybed mit Leinenkissen und einige hohe Gräser in schlichten Terrakottatöpfen vollenden dieses private Refugium.

11. Rohe Schönheit: Beton, Holz und Stein in Harmonie

Minimalistischer Sandgarten mit Betonwand, Altholzbank und schwarzen Steinen.
Zelebriere die Schönheit des Unperfekten, indem du raue, ehrliche Materialien zu einer kraftvollen Einheit verbindest.

Kombiniere Materialien, die für ihre authentische, unvollkommene Schönheit geschätzt werden (Wabi-Sabi).

Eine Wand aus Sichtbeton mit der sichtbaren Maserung der Holzschalung bildet einen kühlen, modernen Hintergrund.

Stelle davor eine massive Bank aus recyceltem Altholz, deren Risse und Gebrauchsspuren ihre Geschichte erzählen.

Im Sand arrangierst du eine asymmetrische Gruppe von drei schlanken, hochkant stehenden Schieferplatten unterschiedlicher Höhe.

Diese Komposition wirkt skulptural und strahlt eine erdige, zeitlose Ruhe aus, wie ein harmonisches Zusammenspiel der Elemente.

12. Stille im Winter: Der Garten als monochrome Grafik

Japanischer Zen-Garten im Winter mit Schnee und geraden Sandmustern.
Entdecke die grafische Schönheit deines Gartens im Winter, wenn sich die Natur auf das Wesentliche reduziert.

Dein Sandgarten entfaltet im Winter eine ganz besondere, reduzierte Magie.

Der Schnee auf den Felsen und der Steinlaterne wirkt wie Puderzucker und betont ihre Grundformen auf sanfte Weise.

Der starke Kontrast zwischen dem reinen Weiß des Schnees und den dunklen Felsen erzeugt eine fast grafische Ästhetik.

Harke den Sand, solange er schneefrei ist, in sehr klaren, geraden Linien – dies wirkt im gedämpften Winterlicht besonders beruhigend.

Die kahlen Äste der Bäume werden zu filigranen Zeichnungen vor dem winterlichen Himmel und vervollständigen das monochrome Kunstwerk.

13. Herbstliches Farbspiel: Die vergängliche Schönheit der Natur

Japandi-Garten im Herbst mit rotem Ahorn und Laub auf dem Sand.
Nutze die Farben des Herbstes, um eine melancholisch-schöne und poetische Stimmung in deinem Garten zu schaffen.

Mache den Herbst zur Hauptsaison deines Gartens, indem du Farbe gezielt einsetzt.

Ein japanischer Fächerahorn mit seiner leuchtend roten Herbstfärbung wird zum absoluten Blickfang und zur natürlichen Lichtquelle.

Lass die herabfallenden Blätter bewusst auf dem Sand liegen; sie werden Teil der Komposition und erinnern an die Schönheit der Vergänglichkeit (Mono no aware).

Die roten Farbtupfer auf dem hellen Sand und dem moosbewachsenen Stein schaffen ein unglaublich poetisches und lebendiges Bild.

14. Zen im Raum: Der Sandgarten als minimalistisches Interieur-Statement

Indoor-Sandgarten mit Betonbank, Vase und Kieselsteinen.
Bringe die meditative Kraft eines Zen-Gartens direkt in dein Zuhause für eine Atmosphäre purer Gelassenheit.

Bringe die meditative Ruhe eines Gartens direkt in dein Zuhause, indem du eine Sandfläche als Teil deines Interieurs gestaltest.

Integriere eine große, flache Wanne mit hellem Sand in dein minimalistisches Wohnkonzept.

Eine schlichte Bank aus hellem Beton dient als skulpturale Ablage oder Sitzgelegenheit am Rande der Sandfläche.

Darauf platzierst du nur ein einziges, zartes Element, wie einen frischen Zweig in einer steinernen Vase.

Drei perfekt geformte Kieselsteine sind der einzige Schmuck im Sand. Dieses Arrangement verwandelt den Raum in eine Galerie der Stille.

15. Der Pfad der Stille: Führe den Blick und den Geist

Pfad aus schwarzen Trittsteinen durch einen nebligen Sandgarten.
Gestalte einen Weg, der nicht nur von A nach B führt, sondern dich auf eine Reise nach innen mitnimmt.

Gestalte einen Pfad aus flachen, dunklen Trittsteinen, der sich in einer sanften S-Kurve durch deinen Sandgarten schlängelt.

Platziere die Steine in einem Abstand, der zu einem langsamen, bewussten Gehen einlädt – jeder Schritt wird zu einem Moment der Achtsamkeit.

Harke um jeden Stein herum konzentrische Kreise, als ob jeder Schritt sanfte Wellen auf einer Wasseroberfläche erzeugt.

Kleine, moosbewachsene Inseln, die scheinbar zufällig im Sandmeer platziert sind, geben dem Auge Halt und unterbrechen die Weite.

Eine neblige, diesige Lichtstimmung verstärkt das Gefühl von Mysterium und Introspektion.

16. Der Raum der Einkehr: Ein privates Meditations-Refugium

Meditationsraum mit Bambuswänden, Oberlicht und zentralem Stein.
Richte dir einen Ort ein, der ausschließlich der Ruhe und dem Rückzug vom Alltag gewidmet ist.

Schaffe einen kleinen, dedizierten Raum, der ausschließlich der Meditation und der Stille gewidmet ist.

Verkleide die Wände vollständig mit vertikalen Bambusrohren, um eine warme, natürliche und akustisch dämpfende Atmosphäre zu schaffen.

Das Licht sollte idealerweise von oben durch ein Dachfenster fallen; dies fokussiert den Blick und verleiht dem Raum eine fast sakrale Wirkung.

Im Zentrum der Sandfläche platzierst du einen einzelnen, großen Naturstein als Anker und Konzentrationspunkt.

Einfache, gerade Linien im Sand fördern die Klarheit des Geistes und die Konzentration.

17. Der Sand-Teppich: Definiere Zonen ohne Wände

Moderner Sand-Teppich mit Kieseleinfassung auf einer weißen Terrasse.
Gestalte einen Outdoor-Teppich aus Sand, um Bereiche zu definieren und deinem Außenbereich Struktur zu geben.

Nutze Sand, um auf einer größeren Terrasse einen „Teppich“ zu gestalten und so eine Lounge-Ecke optisch zu definieren.

Fasse die rechteckige Sandfläche mit einer sauberen Reihe heller Kieselsteine ein – das schafft einen klaren, ordentlichen Abschluss.

Kombiniere diesen Sand-Teppich mit modernen, minimalistischen Möbeln aus hellem Teakholz und weißen Polstern.

Sukkulenten in schlichten, weißen, quadratischen Töpfen unterstreichen den grafischen, aufgeräumten Look und sind zudem sehr pflegeleicht.

Die geometrischen Muster im Sand spiegeln die klaren Linien der Möbel wider.

18. Geometrie und Schatten: Ein Spiel mit harten Kontrasten

Moderner Sandgarten mit schwarzer Wand und geometrischer Skulptur.
Schaffe eine mutige, architektonische Landschaft, die durch das intensive Spiel von Licht, Schatten und Form lebt.

Erzeuge eine kraftvolle, moderne Ästhetik durch den mutigen Einsatz von starken Kontrasten und geometrischen Formen.

Eine Wand aus schwarz verkohltem Holz (Shou Sugi Ban) bildet den perfekten dunklen Hintergrund für strahlend weißen Sand.

Verzichte auf weiche Wellen und gestalte stattdessen scharfe, architektonische Linien und aufgeschüttete, pyramidenähnliche Formen im Sand.

Statt eines Natursteins platzierst du eine abstrakte, geometrische Skulptur aus mattschwarzem Metall.

Das harte Sonnenlicht erzeugt starke Schatten, die zum integralen Bestandteil des dynamischen Designs werden.

19. Das Spiel des Lichts: Schatten als aktives Design-Element

Lineare Schatten von einer Bambuswand auf einem Sand- und Kiesboden.
Lass die Sonne für dich gestalten und nutze Schatten, um deinem Garten Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen.

Setze Architektur gezielt ein, um das Sonnenlicht zu lenken und zu einem sich ständig verändernden Gestaltungselement zu machen.

Eine Wand oder eine Pergola aus vertikalen Holz- oder Bambuslatten wirft im Laufe des Tages wandernde, grafische Schatten auf den Boden.

Der Untergrund aus feinem Kies oder Sand wird so zur Leinwand für ein lebendiges Kunstwerk.

Dieses dynamische Spiel aus Licht und Schatten bringt Bewegung in den ansonsten stillen Raum und verbindet ihn mit dem Rhythmus der Natur.

Ein einzelner Stein dient als Objekt, auf dem die Schatten ihre Form verändern.

20. Schlafen auf der Insel: Das Schlafzimmer als Zen-Landschaft

Japandi-Schlafzimmer mit Bettplattform in einem Sandgarten.
Verwandle dein Schlafzimmer in eine private Insel der Ruhe, umgeben von einer meditativen Sandlandschaft.

Integriere die ultimative Entspannung eines Zen-Gartens direkt in dein Schlafzimmer.

Gestalte den Boden um dein Bett herum als eine Fläche aus dunklem, grauem Sand für eine gedämpfte, höhlenartige Atmosphäre.

Das Bett selbst steht auf einer sehr niedrigen, breiten Holzplattform, die wie eine sichere Insel aus dem Sandmeer ragt.

Einige wenige, große, flache Steine, die um das Bett herum platziert sind, verstärken dieses Bild und dienen als Trittsteine.

Reduziere alle anderen Möbel auf ein absolutes Minimum, um die meditative Wirkung dieses einzigartigen Konzepts zu maximieren.

21. Feuer und Sand: Elementare Kraft für stimmungsvolle Abende

Moderner Garten mit Feuerstelle und radialem Muster in schwarzem Kies.
Verbinde die Elemente Feuer und Erde für eine kraftvolle, archaische und zugleich moderne Gartengestaltung.

Kombiniere die meditativen Muster des Sandes mit der archaischen und wärmenden Kraft des Feuers.

Nutze dunklen Lavasand oder feinen schwarzen Kies als Basis für eine dramatische Wirkung.

In die Mitte eines Bereichs setzt du eine kleine, runde Feuerschale, die wie eine Fackel wirkt.

Ziehe von diesem Feuerzentrum strahlenförmige Linien nach außen, die an eine Sonne erinnern.

Eine größere, rechteckige Feuerstelle in der Nähe bietet Wärme und Licht für gesellige Runden und bildet einen geometrischen Kontrast.

22. Höhen und Tiefen: Dreidimensionale Sand-Skulpturen

Japandi-Terrasse mit dreidimensionalem Sandkegel und Kreismustern.
Erschaffe eine Miniaturlandschaft aus Sand und verleihe deinem Garten mit einfachen Mitteln skulpturale Tiefe.

Arbeite in deinem Sandgarten nicht nur in der Fläche, sondern auch bewusst in der Höhe.

Schaffe einen oder mehrere sorgfältig geformte Sandkegel (in Japan als „Tatezuna“ bekannt), die Berge symbolisieren.

Diese vertikale Dimension verleiht der Gestaltung sofort mehr Spannung und skulpturale Qualität.

Um diese „Berge“ herum harkst du konzentrische Kreise, die an Wellen erinnern, die auf eine Insel treffen.

Besonders auf mehrstufigen Terrassen wirkt dieses Spiel mit Dimensionen faszinierend, da sich die Perspektive ständig ändert.

23. Leinwand für Licht: Objekte durch Schatten neu definieren

Stein in einem Sandgarten mit starken, linearen Schatten.
Nutze die Interaktion von Licht, Schatten und Objekten, um alltägliche Dinge in Kunst zu verwandeln.

Betrachte die Elemente in deinem Garten nicht als isolierte Objekte, sondern als Leinwände für das Spiel von Licht und Schatten.

Ein einfacher, glatter Stein wird durch die harten, linearen Schatten eines Zauns oder einer Pergola zu einem faszinierenden, sich ständig verändernden Kunstobjekt.

Die organische Form des Steins bricht die geraden Linien der Schatten und erzeugt ein spannendes grafisches Wechselspiel.

Achte bei der Platzierung deiner Elemente bewusst darauf, wie sie mit dem wandernden Sonnenlicht im Laufe des Tages interagieren werden.

24. Felsengruppen als Inseln: Schaffe ein Archipel der Ruhe

Sandgarten mit Felsgruppen, die wie Inseln im Meer wirken.
Gestalte eine meditative Landschaft aus Steininseln, die zum Träumen und Verweilen einlädt.

Statt nur einen einzigen dominanten Felsen zu platzieren, arrangiere mehrere Gruppen von Steinen unterschiedlicher Größe und Form.

Dies erzeugt den Eindruck einer kleinen Inselgruppe in einem ruhigen Meer und wirkt natürlicher.

Wähle Steine mit rauer, charaktervoller Textur, um einen wilderen, ungezähmten Look zu erzielen, der an eine Küstenlandschaft erinnert.

Harke um jede „Inselgruppe“ eigene konzentrische Kreise, die sich teilweise überschneiden können.

So entsteht eine komplexe, aber harmonische Gesamtkomposition, die das Auge auf eine Entdeckungsreise einlädt.

25. Die Spiegelung des Himmels: Wasser als Erweiterung des Gartens

Sandgarten trifft auf stilles Wasser mit Spiegelung einer Weide.
Verdopple die Schönheit deines Gartens, indem du eine Wasserfläche als spiegelndes Element integrierst.

Lass deinen Sandgarten nahtlos an eine Wasserfläche grenzen, sei es ein kleiner Teich oder ein modernes, architektonisches Wasserbecken.

Die ruhige Wasseroberfläche spiegelt den Himmel, Wolken und überhängende Pflanzen, was dem Garten eine fast unendliche Tiefe verleiht.

Die klaren, geharkten Linien im Sand bilden einen faszinierenden Kontrast zur organischen, sich ständig verändernden Spiegelung im Wasser.

Ein einzelner, tief überhängender Zweig, beispielsweise von einer Trauerweide, verbindet die beiden Elemente auf poetische Weise.

Bildquelle: © Hauszi – alle Fotos in diesem Beitrag sind ausschließliches Eigentum von Hauszi und wurden redaktionell für diesen Artikel erstellt. Eine Weiterverwendung ohne ausdrückliche Zustimmung ist nicht gestattet.
Maja Sonnig
Maja Sonnig

Maja Sonnig ist Innenarchitektin mit einem feinen Gespür für Raumstimmung, Licht und Farben. Auf Hauszi zeigt sie, wie echte Familienwohnräume stilvoll und alltagstauglich zugleich werden – vom flexiblen Möbel-Layout bis zum passenden Vorhang für das Morgenlicht. Maja lebt mit Partner, Sohn und Hund im Umland von Leipzig und bringt ihre Erfahrung aus dem Architekturbüro ebenso ein wie ihre Liebe zu Flohmarktstücken, Pflanzen und wohnlicher Wärme. Mehr über Maja →